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 24 / 02 / 2026 in Kern News

OKR bei KERN: Wie wir Fokus schaffen und Umsetzung messbar machen

OKR ist ein Management-Framework, das dabei unterstĂŒtzt, PrioritĂ€ten sichtbar zu machen, Zusammenarbeit zu stĂ€rken und Fortschritt messbar zu steuern. In diesem Beitrag geben wir einen Einblick, warum wir uns bei KERN engineering careers fĂŒr OKR entschieden haben, was wir unter OKR konkret verstehen und wie wir den Prozess so aufsetzen, dass er im Alltag Wirkung entfaltet.

Bei KERN haben wir ĂŒber lĂ€ngere Zeit ein Muster erlebt, das viele wachsende Organisationen kennen: Es gab zahlreiche starke Ideen und Initiativen, es wurde viel gestartet und engagiert umgesetzt – und dennoch sind einzelne Vorhaben im Laufe der Zeit ins Stocken geraten oder im TagesgeschĂ€ft verloren gegangen. Gleichzeitig wurde im Team ein klares BedĂŒrfnis spĂŒrbar: Wohin entwickeln wir uns? Was ist unsere Vision, welche Ziele verfolgen wir – und woran messen wir, ob wir sie erreichen? Diese Fragen waren ein entscheidender Wendepunkt. Nicht der Einsatz hat gefehlt, sondern ein gemeinsamer Fokus und ein verlĂ€sslicher Rahmen, der PrioritĂ€ten sichtbar macht und Umsetzung konsequent in messbare Wirkung ĂŒbersetzt.

Der Startschuss fĂŒr die OKR-Implementierung fiel bereits im JĂ€nner 2025 mit dem ersten Austausch mit Florian Haid, der als OKR-Consultant vor allem KMUs bei der EinfĂŒhrung begleitet. Sein Ansatz hat uns ĂŒberzeugt, weil er OKR nicht als theoretisches Modell behandelt, sondern als praxistaugliches Instrument zur Priorisierung in einer RealitĂ€t mit vielen parallelen Themen. Genau hier setzt OKR an: Es schafft Klarheit darĂŒber, welche Herausforderungen wir jetzt adressieren mĂŒssen, um mit unseren Ressourcen die grĂ¶ĂŸtmögliche Wirkung in Richtung unserer strategischen Ziele zu erzielen.

Was versteht man unter Life Long Learning?

Lebenslanges Lernen bezeichnet den kontinuierlichen Prozess des Lernens, der ĂŒber die formale Schul- und Hochschulbildung hinausgeht und ein Leben lang stattfindet. Es umfasst alle Arten des Lernens, sei es informell durch Alltagserfahrungen, durch berufliche Weiterbildung oder durch selbstgesteuertes Lernen. In einer sich stĂ€ndig verĂ€ndernden Welt, geprĂ€gt von technologischen Fortschritten und globalen Entwicklungen, ist lebenslanges Lernen unerlĂ€sslich. Es ermöglicht Individuen, ihre FĂ€higkeiten und Kenntnisse an aktuelle Anforderungen anzupassen und neue Kompetenzen zu erwerben. Dies kann durch verschiedene Methoden geschehen, wie Online-Kurse, Workshops, Seminare oder das Lesen von Fachliteratur. Lebenslanges Lernen fördert nicht nur die persönliche und berufliche Entwicklung, sondern trĂ€gt auch zur sozialen Integration und zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bei. Es hilft Menschen, flexibel und anpassungsfĂ€hig zu bleiben, was in der heutigen Arbeitswelt von großer Bedeutung ist. Zudem steigert es die LebensqualitĂ€t, da das Lernen neue Perspektiven eröffnet.

Was OKR fĂŒr uns ist – und was nicht

OKR steht fĂŒr Objectives and Key Results und ist fĂŒr uns vor allem ein Priorisierungs- und Umsetzungs-Framework. Ein Satz, der sich durch unsere Implementierungsphase zieht, bringt es treffend auf den Punkt: „Ideas are easy, but execution is everything.“ Unser Ziel ist ein Vorgehen, das Fortschritt sichtbar macht, EntscheidungsfĂ€higkeit stĂ€rkt und Teams dabei unterstĂŒtzt, die richtigen Themen konsequent voranzutreiben.

Wichtig ist mir dabei eine klare Abgrenzung: OKR ist bei uns weder KPI-Reporting noch eine „Zielvereinbarung 2.0“. Ein Objective beschreibt einen klaren Zielzustand – also das, was sich im definierten Zeitraum spĂŒrbar verĂ€ndern soll. Die Key Results machen diesen Anspruch ĂŒberprĂŒfbar: Woran stellen wir fest, ob wir diesen Zustand erreicht haben? Diese Logik schafft Verbindlichkeit, ohne dass OKR zu einer Kontrollmaschine wird. Im Zentrum steht nicht das Abarbeiten von AktivitĂ€ten, sondern die messbare Wirkung.

Erste Effekte: Transparenz und Zusammenarbeit

Ein zentraler Effekt von OKR ist fĂŒr uns Transparenz. Die strategische Richtung wird im Management-Team definiert – die konkreten Objectives entwickeln jedoch unsere Teams selbst. Genau diese Kombination schafft Verbindlichkeit und Beteiligung zugleich: Teams ĂŒbernehmen Verantwortung fĂŒr ihren Beitrag zu den strategischen Zielen und machen ihn mess- und sichtbar.

Gleichzeitig unterstĂŒtzt uns OKR dabei, standortĂŒbergreifend stĂ€rker zusammenzuwachsen und Arbeitsweisen sowie Prozesse zu harmonisieren. Denn unsere OKR-Teams orientieren sich an Themen und Expertise – nicht an Standorten oder Jobtiteln. Dadurch werden Silogrenzen automatisch kleiner, weil das gemeinsame Zielbild wichtiger wird als gewachsene ZustĂ€ndigkeiten. Und weil Objectives zentral dokumentiert und fĂŒr alle einsehbar sind, kann jede*r nachvollziehen, woran andere Teams arbeiten und wie der Zielerreichungsgrad steht. Das macht AbhĂ€ngigkeiten frĂŒh sichtbar – und erleichtert Zusammenarbeit ĂŒber Standorte hinweg spĂŒrbar.

So setzen wir OKR auf: Struktur vor Geschwindigkeit

Wir haben uns bewusst fĂŒr eine strukturierte Implementierungsphase entschieden, statt direkt in den ersten OKR-Zyklus zu starten. In mehreren PrĂ€senzworkshops haben wir unser gemeinsames Zielbild geschĂ€rft, FĂŒhrungsverstĂ€ndnis und Erwartungen im Kontext von OKR diskutiert und die Arbeit des Implementierungsteams klar definiert. Damit schaffen wir ein solides Fundament, bevor OKR in den Regelbetrieb geht. Ein zentraler Meilenstein war das OKR-Coach-Training. DafĂŒr haben wir Personen mit einem klaren Anforderungsprofil nominiert und gezielt ausgebildet – weil die Coach-Rolle im Alltag entscheidend ist: Teams sicher durch Definition und Review zu fĂŒhren, Diskussionen zu strukturieren, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, Konflikte konstruktiv zu moderieren und konsequent auf messbare Ergebnisse (Outcomes) hinzuarbeiten. In dieser Rolle geht es nicht darum, Inhalte vorzugeben, sondern den Prozess so zu fĂŒhren, dass am Ende Klarheit, Fokus und Verbindlichkeit entstehen. Damit OKR nicht als „Projekt von oben“ wahrgenommen wird, war uns eine transparente und verstĂ€ndliche Kommunikation im gesamten Unternehmen wichtig. Deshalb haben wir in einem unternehmensweiten Kick-off Leitbild, strategische Ziele und den EinfĂŒhrungsprozess erlĂ€utert. Anschließend folgten mehrere Online-Sessions in kleineren, bewusst gemischten Gruppen, um offene Fragen zu klĂ€ren und OKR konkret zu machen – von der Zykluslogik ĂŒber Zeitpunkte und Workshops bis hin zur Frage, was sich im Arbeitsalltag ganz praktisch verĂ€ndert.

Unsere nÀchsten Schritte

Wir stehen aktuell noch vor dem ersten „echten“ OKR-Zyklus. Unser Leitbild haben wir bereits vor Weihnachten erarbeitet – bewusst mit etwas Abstand, damit Inhalte nicht unter Zeitdruck entstehen, sondern reifen können. Das erste Quartal 2026 nutzen wir als Implementierungsphase: Rollen werden geschĂ€rft, das Setup finalisiert und die Workshops vorbereitet. Mitte MĂ€rz folgen dann die Definitionsworkshops in den Teams. Im Anschluss fĂŒhren wir die Objectives zusammen – nicht zur „Freigabe“, sondern fĂŒr Transparenz und Alignment: Welches Team setzt welchen Fokus, wo gibt es AbhĂ€ngigkeiten, und wie zahlen die Objectives in Summe auf unsere strategischen Ziele ein? Entscheidend ist dabei der Rhythmus zwischen Start und Abschluss: OKR ist kein Start-Ende-Ritual, sondern ein laufendes Steuerungsinstrument. Der Fortschritt wird regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft – inklusive einer EinschĂ€tzung, wie realistisch die Zielerreichung aktuell ist. So erkennen Teams frĂŒh, ob sie auf Kurs sind, wo es Blockaden gibt und welche Anpassungen notwendig werden. Am Ende des Zyklus steht die Reflexion: Was hat funktioniert, was nicht – und warum? Welche Erkenntnisse nehmen wir mit, und was bedeutet das konkret fĂŒr den nĂ€chsten Zyklus?

Mir ist dabei besonders wichtig: Zielerreichung ist nicht gleichbedeutend mit „100% oder gescheitert“. Je nachdem, wie ambitioniert ein Objective formuliert ist, kann auch eine 60%ige Erreichung ein sehr gutes Ergebnis sein – wenn klar ist, welche Wirkung erzielt wurde, welche Learnings dahinterliegen und wie diese konsequent in den nĂ€chsten Zyklus einfließen. Genau deshalb spielen wir die Ergebnisse regelmĂ€ĂŸig in die Organisation zurĂŒck: Damit OKR nicht im Hintergrund passiert, sondern als gemeinsamer Kompass im Alltag wirkt. Ein Satz aus unseren Vorbereitungsworkshops bringt diese Haltung fĂŒr mich gut auf den Punkt: „Always aim for the moon — even if you miss, you land among the stars.“ Das ist die Einladung, ambitioniert zu denken – ohne sich vom Perfektionsdruck lĂ€hmen zu lassen.

FĂŒr uns ist OKR kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das Klarheit schafft: Was ist in diesem Quartal wirklich wichtig, wie messen wir Fortschritt – und wie lernen wir als Organisation schneller. Der nĂ€chste Schritt ist, diese Logik in den Regelbetrieb zu bringen und mit jedem Zyklus besser zu werden. Wenn uns das gelingt, wird OKR zu dem, was es sein soll: ein verlĂ€sslicher Rahmen, der Fokus schafft und Umsetzung nachhaltig erleichtert.

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Alexandra Lehner

veröffentlicht von Alexandra Lehner, MA

Alexandra ist HR-Managerin mit Leidenschaft fĂŒr Menschen, Strategie und nachhaltige WIN-WIN-Lösungen. Als Scuba-Divemaster bringt sie auch in turbulenten Situationen Ruhe, Verantwortung und Überblick mit und verbindet Empathie mit klarer Umsetzung, um ein wertschĂ€tzendes Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem individuelle StĂ€rken und Unternehmensziele zusammenwirken.

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